Permakultur – SCIENCE

Urwald Aufforstungsprojekt Isla Susu 1 im El Paraiso Verde

Wenn wir etwas machen, machen wir es ordentlich. Wenn wir den Urwald weitgehend wiederherstellen, holen wir uns den besten Mann, weltweit.

Niemand kennt das fragile Ökosystem einer Au (Feuchtgebiet) besser als Prof. Dr. Bernd Gerken.

Die Disziplin – übergreifende Ausbildung und die Jahrzehnte – lange, wissenschaftliche Tätigkeit von Prof. Gerken ist Garant dafür, dass wir die Natur im Paraiso Verde unterstützen, den natürlichen Lebensraum der dort vorhandenen Tiere und Pflanzen wiederherstellen und die Artenvielfalt steigern.

Durch den neu geschaffenen „Paraiso-Verde-Wald“ und den noch vorhandenen Urwald im Paraiso Verde können wir auch Tierarten, die derzeit aus anderen Regionen des Landes durch die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume vertrieben werden, ansiedeln.

Das El Paraiso Verde soll Menschen, die aus aller Welt anreisen werden zeigen, dass der Mensch MIT der Natur wesentlich stressfreier und ökonomischer eine wirtschaftliche Fülle erreichen kann, als gegen die Natur.

„So muss der Herrgott sich das Paradies ausgedacht haben…….“

Prof. Dr. Bernd Gerken

Weltweit anerkannter Experte für Permakultur und für den Schutz von Au-Wäldern (Urwäldern)

  • Diplom-Chemiker (1974) und promovierter Doktor der Forst-Zoologie (1978)
    Seit 1976 Hochschulprofessor
  • seit 1983 Professor für allgemeine Biologie und Tierökologie
  • Unterrichtet Permakultur und den Schutz von Auwäldern und Feuchtgebieten seit 1995
  • Seit 2002 Betreuung eines der größten wissenschaftlichen Permakultur-Anpflanzungen der Welt in Portugal (derzeit 65 Hektar)
  • Prof. Gerken hat bewiesen, dass die richtige Permakultur die Artenvielfalt steigert und die Natur fördert und diversifiziert bei gleichzeitigem Erzielen von Erträgen für die Menschen.
  • Erzielen namhafter Erträge mit Permakultur und Kulturlandschafts-Ökologie in Wäldern, Wiesen und Auen für die Universität-Gesamthochschule in Paderborn, respektive für die Hochschule Ostwestfalen (2-stelliger Millionenbetrag).
  • Natürliche Permakultur die nach der Einrichtung der Gärten im Einklang mit der Natur und den lokalen, ökologischen Gegebenheiten ohne schwere Maschinen auskommt.

PERMAKULTUR im Paraiso Verde:

Prof. Gerken wird einen Lehrgarten einrichten und umwelt-bewussten Menschen aus aller Welt zeigen, wie man mit Permakultur die natürliche Umwelt gerade in Feuchtgebieten wiederherstellt. Dies geschieht im Einklang mit der Natur. Die für die Menschen gedachten Nahrungsmittel werden Menschen ökologisch angebaut. Besonderer Wert wird dabei auf kleine Anbauflächen und die durchdachte, systemische Durchmischung der Pflanzenarten gelegt (z.B. Tief-Wurzler und Flach-Wurzler, 4 Ebenen des Urwaldes).

Durch die Aufforstung des Urwaldes wird das Mikroklima wieder verändert. Es wird durch die Interaktion der Fauna mit der Atmosphäre regnen wir früher, bevor der Mensch massiv in das Wettereschehen eingegriffen hat. Früher hat es heftig geregnet und dann hat wieder eine Woche die Sonne geschienen und der Himmel war tief blau.

Etwas, was wir uns in Europa gar nicht mehr vorstellen können. In der Region Caazapa ist dieser Zyklus noch ziemlich intakt, nur mäßig durch die Abholzung gestört. Wir stellen dieses Klima wieder her.

Die Wiederherstellung des Urwaldes ist aufgrund der explodierenden Holzpreise auch ökonomisch sinnvoll. Fast jeder Einwohner Paraguays hat mehrere Hektar Land, und trotzdem sind viele Menschen verarmt. Der Grund ist, dass man den Menschen die nachhaltige Aufforstung und Bewirtschaftung ihres Landes nie gezeigt hat.

Daher wurde der Reichtum oft gedankenlos vernichtet. Edelhölzer wurden geplündert ohne sie nachzusetzen. Der Urwald wurde platt gemacht um Rinderweiden zu schaffen, auf denen dann nur Grassorten wucherten, die für die Rindermast suboptimal sind.

Das Resultat: immer weniger Ertrag aus dem Grundstück, Verarmung und Landflucht.

Das Projekt der Permakultur im Paraiso Verde wird in Zusammenarbeit mit Universitäten wissenschaftlich begleitet, aufbereitet und publiziert.

Ziel ist es, aus der ganzen Welt Fachleute und interessierte Laien zu empfangen und diesen die Prinzipien einer naturverbundenen Anbaumethode zu vermitteln.

Wir rechnen mit mehreren hundert, möglicherweise mehreren tausend Besuchern im Jahr. Diese werden in unserem Seminarzentrum unterrichtet und sehen die Methoden im Lehrgarten an der Grenze zum Naturschutzgebiet.

Begleitete Ausflüge in das Hinterland sind im Einklang und unter Schonung der Natur möglich.

Ähnliche Projekte in Österreich ziehen jährlich über 20.000 Besucher aus aller Welt an.
Pariso Verde jedoch ist in seiner Dimension mehr als 10x größer und in seinem Umfang wesentlich bedeutender und mit seiner wissenschaftlichen Begleitung anderen gleichartigen Projekten um Längen voraus!

Paraiso Verde soll weltweit einen neuen Weg zeigen, wie der Mensch im Einklang mit der Natur die für sein Leben nötigen Lebensmittel anbauen kann. Bei uns hat die Natur absoluten Vorrang. Jede Maßnahme muss der Natur und der Ökologie förderlich sein.

Im Zweifel hat die Natur Vorrang. – Dr. Erwin Annau

Der Lehrgarten im Paraiso Verde:

Am Nord-West Ende der Grenze zwischen Baugrund und Naturschutzgebiet wird ein Lehrgarten errichtet.

Hier können interessierte Besucher die Methoden der Aufforstung des Regenwaldes in Kursen und Seminaren, sowie in Praktika lernen.

Wir werden beweisen, dass der Mensch die Natur pflegen und sogar fördern und trotzdem inmitten der Natur leben kann. Diese Symbiose zwischen Mensch und Natur hat Prof. Gerken erfolgreich in Portugal umgesetzt. Er unterrichtet diese Methoden seit vielen Jahren – und ab Herbst im Paraiso Verde!

Alle Erkenntnisse fließen unmittelbar in Lehre und Forschung beim Projekt ein.

Ziel des Projekts ist es, eine echte und nachhaltige Alternative zur derzeitigen Gen-Manipulations-Agrikultur zu liefern und den Menschen und dem Staat Paraguay zu zeigen, dass es anders geht.

„Unser Planet ist eine „Arche Noah“ im unwirtlichen, unendlichen Kosmos. Wir haben keinen anderen Ort auf den wir uns zurückziehen können, wenn wir dieses einzigartige Ökosystem zerstört haben. Unser ganzer Planet war einmal ein Paradies. Wir waren nicht beauftragt, sie uns untertan zu machen indem wir sie systematisch zerstören, sondern auf die schönste Schöpfung des Herrgotts SEHR gut aufzupassen, sie zu erhalten und diese Erde am Ende unseres Lebens in einem besseren Zustand zu verlassen als wie sie bei unserer Geburt vorgefunden haben.“ Dr. Erwin Annau

Die Erste gehört uns nicht, sie wurde uns geliehen – von unseren Kindern. (Indianisches Sprichwort)

Nachweise von Büchern und wissenschaftlichen Dokumentationen von Prof. Gerken

Buchnachweise in der Deutschen Nationalbibliothek:
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=“11536661X“&sortOrderIndex=&cqlMode=true&hitnumber=

Vorträge auf Fachtagungen zu Natur- und Artenschutz:
Vorträge über die Haliotis-Permakultur,

2014: http://www.jagdverband.de/sites/default/files/Tagungsprogramm%202014_Bad%20Blankenburg_DIN%20A4.pdf

„Permakultur ist das bewusste Design sowie die Unterhaltung von landwirtschaftlich produktiven Ökosystemen, die die Diversität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit von natürlichen Ökosystemen besitzen.“

„Die Philosophie hinter Permakultur ist eine Philosophie, die mit der und nicht gegen die Natur arbeitet, eine Philosophie der fortlaufenden und überlegten Observation und nicht der fortlaufenden und gedankenlosen Aktion; sie betrachtet Systeme in all ihren Funktionen, anstatt nur eine Art von Ertrag von ihnen zu verlangen, und sie erlaubt Systemen, ihre eigenen Evolutionen zu demonstrieren.“
– ursprüngliche Definition der Permakultur nach Bill Mollison

Im Paraiso Verde wird die Definition von Permakultur nach Bill Mollison noch erweitert.

Der Mensch wird zum Hüter der Natur und der Artenvielfalt.

Wissenschaftliche Studien zum Thema der Permakultur und Biodiversivität

Vom Wert der Biodiversität

Josef Hoppichler ISBN: 978-3-85311-106-2

Wirtschaftliche Bewertung und Konzepte für das Berggebiet Schwerpunkte der Analyse sind die Darstellung der theoretischen Fundierung von Ökosystemleistungen.
Die vorliegende Studie beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten und Grenzen der Bewertung – auch der monetären Bewertung – von Biodiversität bzw. Ökosystemleistungen mit Blickrichtung eines zukünftigen Ansatzes in der Weiterentwicklung von Berggebietspolitiken. –

Schwerpunkte der Analyse sind die Darstellung der theoretischen Fundierung von Ökosystemleistungen – beginnend mit Ökosystemprozessen und -funktionen – bis hin zu daraus abgeleiteten möglichen konkreten Nutzen für die Menschen, aber auch die Probleme bei der Quantifizierung und Qualifizierung dieser Leistungen kommen intensiv zur Sprache.

Dabei werden die diskutierten Bewertungsversuche sowie die bisherigen wesentlichen internationalen Publikationen, sei es im Rahmen der OECD oder des globalen TEEB-Projektes (The Economics od Ecosystems and Biodiversity), in einen Kontext des aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Diskurses zwischen Neoklassik und Ökologischer Ökonomie gestellt. Auch auf die „Ökonomie der Gemeinschaftsgüter jenseits von Staat und Markt“ nach Elinor Ostrom wird Bezug genommen.

Systematischer Verlust an Biodiversität

Diese Arbeit reflektiert auf den systematischen Verlust an Biodiversität und die daraus folgenden Ökosystemschäden durch die moderne Intensivlandwirtschaft.

So sind auch Überdüngung mit Stickstoff und der exzessive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis hin zum Bienensterben Gegenstand einer diskursiven Auseinandersetzung.

Die zentrale Conclusio des Berichtes: Es gibt keine ökonomische Effizienz in Bezug auf die Erhaltung und Nutzung von Biodiversität bzw. in Bezug auf die Anerkennung der Ökosystemleistungen, wenn das Schadenpotential der modernen Agrartechniken – und selbstverständlich auch die Schadenspotentiale der nicht umweltgerechten Techniken in allen anderen Wirtschaftssektoren – ausgeblendet wird.

Für Hans A. Pestalozzi (1985 in Die sanfte Verblödung“ ist die Permakultur als einzig gangbare Alternative zu herkömmlicher, d.h. agroindustrieller Landnutzung klar „… wie eine Wirtschaft sein müsste, wenn wir die Katastrophe vermeiden wollen, wenn wir ganz schlicht und einfach überleben wollen; eine >Wirtschaft – die die Natur nicht zerstört, die auf die kommenden Generationen Rücksicht nimmt, – die auf erneuerbare Ressourcen aufgebaut ist, – die Permakultur zu ihrem Prinzip erhebt, … „ (Seite 36-37 der 3. Auflage von 1986 )